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Nüsse gelten allgemein als Symbol der Fruchtbarkeit, aber vor allem die Walnuss spielte in römischen Hochzeitsbräuchen eine wichtige Rolle, denn der Bräutigam warf sie unter Gäste und Zuschauer. Ein heller Klang beim Aufprall sollte eine ebenso glückliche Ehe wie die von Jupiter und Juno vorhersagen. Juno – auf die übrigens der Monatsname Juni zurückgeht – war die Göttin der Geburt, der Ehe und Fürsorge. Die Germanen, die den Brauch von den Römern übernahmen, weihten die Nüsse der Göttin Fro, die für die Liebe und den Erntesegen zuständig war, mischten jedoch die kostbaren Walnüsse mit Haselnüssen. Aus römischer Zeit sind für das heutige Südwestdeutschland, die heutige Schweiz und Teile des heutigen Frankreich Walnussschalen in Gräbern und bei Brandopferungen belegt.

Auch wenn Walnüsse heute nicht mehr ganz so kostbar sind: begehrt – und vor allem lecker – sind sie immer noch.